Festtagsessen, Fleisch

Sauerbraten mit Apfelrotkohl

Hallo ihr Lieben,

auf Instagram haben es vielleicht einige von euch mitbekommen – mein Freund und ich haben uns eine weitere kleine Challenge für uns ausgedacht, die wir letzte Woche verfolgten. 

Mein Herzmann ist eigentlich ein sehr guter Koch und kocht auch gerne. Seit ich jedoch mit ihm zusammen wohne, kommt er so gut wie gar nicht mehr zum Kochen, denn ich habe das mehr oder weniger zu meiner Aufgabe gemacht und muss sagen – ich gebe das Kochen wirklich nur sehr ungerne ab. So kam es neulich beim Frühstück (wir sprechen immer beim Essen über Essen), dass mein Freund eine Idee für eine neue kleine Challenge für uns hatte. Diesmal sollte es nicht darum gehen, dass wir auf etwas verzichten oder einen neuen Foodtrend bzw. Ernährungsform ausprobieren. Vielmehr ging es zum einen darum, dass mein Freund wieder zum Kochen kommt und zum anderen um das Ausprobieren neuer Gerichte.

So durfte sich jeder von uns für zwei Gerichte entscheiden, die in einer Woche gekocht werden sollten. Die einzige Bedingung war, dass es etwas sein musste, das wir vorher noch nie gekocht haben. Das kam mir gerade recht, denn ich wollte immer schon einmal einen Sauerbraten kochen, sah bisher aber noch keine wirkliche Gelegenheit dafür. Meine Mutter liebte Sauerbraten und hat mich hiermit schon als Kind angesteckt. Nachgekocht habe ich das leckere Gericht jedoch nie, denn ich wusste – es braucht Zeit und guten Wein. 

Wie gut, dass mein Freund und ich gerne guten Wein trinken und im Familienkreis liebe Menschen haben, die sich sehr gut mit Wein auskennen. So wurden wir gut beraten und bekamen eine leckere Flasche schweren Rotwein. Den Sauerbraten legte ich also über eine Woche in der leckeren Marinade aus Rotwein, Himbeeressig und Gewürzen ein und ich war wirklich begeistert vom Ergebnis. Die Soße wurde wunderbar aromatisch und auch das Fleisch war super zart und geschmacksintensiv. 

Habt ihr schon einmal Sauerbraten gemacht? Mögt ihr ihn eher rheinisch mit Rosinen oder habt ihr euer eigenes Rezept? Da mein Herzmann keine Rosinen mag, habe ich – passend zur Jahreszeit – Maronen in die Soße gegeben. Dies verlieh dem Gericht das gewisse Etwas.

 Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, ebenfalls einen Sauerbraten zu kochen, so habe ich hier mein Rezept für euch.

Sauerbraten mit Apfelrotkohl
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Cook Time
3 hr
Cook Time
3 hr
Ingredients
  1. 1kg Rinderfilet
  2. Für die Marinade
  3. 750ml Rotwein
  4. 750ml Himbeeressig
  5. 4 Zwiebeln
  6. 1 Möhre
  7. 10 Wacholderbeeren
  8. 5 Nelken
  9. 5 Pimentkörner
  10. 1 Esslöffel Salz
  11. 2 Esslöffel Zucker
  12. 100g Maronen (gekocht)
  13. 3 Esslöffel Butterschmalz zum Braten
  14. Salz und Pfeffer
  15. Für den Apfel-Rotkohl
  16. 1 Kopf Rotkohl
  17. 1 süßlicher Apfel
  18. 1 rote Zwiebel
  19. 1 Lorbeerblatt
  20. 10 Wachholderbeeren
  21. etwas Zimt
  22. 150-200ml Himbeeressig
  23. Zucker
  24. 300ml Gemüsefond
Instructions
  1. Die Zwiebeln und die Karotte grob schneiden und gemeinsam mit den Zutaten für die Marinade eine Marinde herstellen und gemeinsam mit dem Fleisch in einen Gefrierbeutel mit mind. 3L Fassungsvermögen geben. Den Sauerbraten hierin mindestens 4-7 Tage einlegen und kühl stellen.
  2. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade holen und trocken tupfen.
  3. In etwas Butterschmalz scharf von allen Seiten in einem Bräter anbraten und mit einem Teil der Marinade ablöschen. Auf niedriger Temperatur mindestens für 2 Stunden kochen. Zwischendurch immer wieder Marinade hinzugießen. Am Ende der Kochzeit das Fleisch in Alufolie wickeln und das Gemüse in der Soße pürieren und durch ein Sieb streichen - evtl. andicken und abschmecken.
  4. Währenddessen den Rotkohl zubereiten.
  5. Hierfür den Kohl vom Strunk schneiden und in fein hobeln. Mit einer roten gewürfelten Zwiebel anbraten und mit Himbeeressig ablöschen sowie die Gewürze (bis auf Zucker und Zimt hinzufügen).Nun mit Gemüsebrühe aufgiesen und alles köcheln für ca. 60 Minuten köcheln lassen.
  6. Kurz vor Ende der Kochzeit einen Apfel in Würfel schneiden und mit Zimt und Zucker abschmecken.
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