Getränke

Green Smoothies

Am Freitag ist hier auf meinem Blog mein erstes größeres Gewinnspiel gestartet, bei welchem ihr einen von zwei tollen Smoothie Makern gewinnen könnt. Sofern ihr noch nicht am Gewinnspiel teilgenommen habt, könnt ihr das hier noch bis Freitag, 20 Uhr tun.
Seit der Smoothie Maker bei mir zu Hause in meine Küche eingezogen ist, probiere ich mich durch die Vielfalt der Smoothies und bin natürlich auch auf die Green Smoothies gestoßen. Diese sind momentan ja der Renner, sodass ein Green Smoothie Laden nach dem anderen aus dem Boden schießt. Diese Getränke mögen auf den ersten Blick vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig aussehen und wenn man auf die Liste der Zutaten schaut, sind sie das auch aber sie sollen super gesund und lecker sein.
Für diejenigen unter euch, die noch nichts oder bisher nur wenig über diese Smoothies gehört haben, habe ich mich einmal etwas in diesen „Hype“ eingearbeitet. Erfunden wurden die Green Smoothies in den 90er Jahren von Victoria Boutenko, damals Mama und Ehefrau – heute Autorin des Buches „Green for Life“. Aufgrund von schweren Erkrankungen ihrer Kinder und ihres Ehemannes, machte sie sich damals auf die Suche nach einer alternativen Heilmethode, da die Schulmedizin ihre Liebsten für nicht heilbar erklärte. Sie achtete auf eine gesunde Ernährung ihrer Familie und stieß in diesem Zusammenhang auf Rohkost. Damit die Nahrung nicht nur aus Rohkost und Salat besteht, versuchte sie, eine alternative Lösung für eine optimale Nährstoffaufnahme zu finden. Salate sind in großen Mengen eher weniger schmackhaft und zudem noch schwer verdaulich. Bei ihrer Suche beschäftigte sie sich mit Schimpansen, deren Nahrung zu 50% aus Gemüse (unter anderem viele Blattsalate) und zu 50% aus Obst besteht und dabei selten Krankheiten haben. Um die Vitamine durch das Kochen nicht zu zerstören, pürierte und mixte Victoria Boutenko einen Smoothie aus 50% Blattsalaten und 50% Obst. Heraus kam der erste Green Smoothie.

Heute wird der Green Smoothie oft für ein Abnehmgetränk gehalten, dabei bietet er viel wichtigere Vorteile. Durch die Zusammensetzung aus Obst und Blattsalaten ist eine gute Nährstoffaufnahme und ausreichende Zufuhr von unserer täglichen Obst- und Gemüseration gesichert. Sie sind zudem ein schneller Energielieferant und lassen uns nach dem Essen nicht so müde und schlapp fühlen.
Durch ihren süßlichen Geschmack, der durch das Obst kommt, sind sie außerdem als perfektes Frühstücksgetränk oder auch als Zwischenmahlzeit geeignet, denn die Lust auf Süßes kommt so gar nicht erst auf.

Ich musste es also ausprobieren und habe mich durch die Zusammensetzung dieser Smoothies gearbeitet. Wichtig ist, dass man eine Grundlage aus Blattsalaten hat (Kopfsalat, Babyspinat, Lollo Rosso, Feldsalat aber auch Grünkohl…) und die Gleiche Menge Obst (Banane, Apfel, Nektarine, Ananas, Melone..) hinzufügt. Aufgefüllt wird das Ganze mit Wasser, es eignet sich aber auch Orangensaft, Kokoswasser etc.

Bei meinem ersten Smoothie habe ich mich für eine Mischung aus Babyspinat, Ananas und Wassermelone entschieden und ich kann euch sagen, dass mir dieser Smoothie so gut geschmeckt hat, dass ich gleich noch einen hinterher mixen musste. Die Zubereitung ist wirklich so einfach und schnell und man versaut dabei nicht die ganze Küche.
Als kleinen Tipp am Schluss kann ich euch noch mit auf den Weg geben, alle Zutaten am besten im Kühlschrank zu lagern und kalt in den Smoothie Mixer zu geben, denn kalt schmecken die Smoothies am besten.

Habt ihr die Green Smoothies auch schon ausprobiert oder seid ihr da eher skeptisch?