Allgemein, Fisch, Restaurants/Cafés, Salate

Weekendtrip nach Berlin

Ihr Lieben, 

nun ist es schon wieder etwas länger her, dass ich einen Beitrag geschrieben habe aber zur Zeit ist bei mir einfach super viel los und ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen. Natürlich spielt hier meine Freizeitgestaltung auch eine große Rolle, denn Ausgleich, Ablenkung und Tapetenwechsel sind sehr wichtig.

Vielleicht habe ich es schon einmal erwähnt, dass ich Städtereisen sehr gerne mag und am liebsten in meine Lieblingsstadt Berlin reise. Es gibt so viele Orte in Berlin, die beeindruckend sind und jedes Mal, wenn ich diese schöne Stadt besuche, gibt es etwas Neues, das ich so noch nicht kannte. 

So war es auch, als ich vor Kurzem beschloss, mit meinem Freund nach Berlin zu fahren, um ihm die schöne Stadt zu zeigen und ihn mit meiner Begeisterung anzustecken. Das Wetter meinte es an diesem Wochenende sehr gut mit uns und so war es, denke ich, noch einfacher, sich in die Stadt zu verlieben und möglichst viel zu sehen.

Wenn ich mir unsere Bilder des Wochenendes anschaue, könnte man meinen, unsere Tage bestünden nur aus Essen, Kaffee trinken und Küssen und was soll ich sagen? Es war auch so 😉 
Natürlich haben wir auch ziemlich viel Sightseeing gemacht, sind viel zu Fuß gegangen und haben die Zweisamkeit und das Wetter einfach genossen. Glücklicherweise spielt gutes Essen in unserer Beziehung eine sehr große Rolle, denn wir beide essen einfach gerne. Daher hatte ich auch einen großen Anspruch und hohe Erwartungen an die Restaurants, die ich ausgewählt habe. Ich wollte meinen Freund nicht enttäuschen und ihm neben den tollen Sehenswürdigkeiten natürlich auch tolle Restaurants mit gutem Essen zeigen. Hierbei war ich total überrascht, wie viel ich noch nicht kannte und was sich hinter zunächst komisch klingenden Namen verbarg. 

Nachfolgend habe ich ein paar Empfehlungen für euch, wenn ihr mal in Berlin seid und nicht wisst, wo ihr etwas Leckeres zu Essen bekommen könnt. Natürlich gibt es auch in Berlin die gängigen Restaurantketten wie VAPIANO, COA, Dean&David und Co. Dies war mir aber viel zu einfach, denn in diese Restaurants kann man auch in Frankfurt gehen. 

Eine große Hilfe bei meiner Suche nach guten Restaurants war TripAdvisor. Hier findet man tolle Restaurants, die man sich je nach Anspruch, Preiskategorie, Ort, Bewertung oder der Restaurantkategorie (Italiener, Sushirestaurant, Burgergrill etc.) in der Suchmaske anzeigen lassen kann. Hierdurch wurde ich auf wirklich tolle Restaurants aufmerksam, die ich euch nachfolgend gerne vorstellen möchte. 

Am ersten Tag kamen wir mittags in Berlin an und hatten Hunger. Mein Freund isst gerne Burger und so wollte ich ihm eine der Restaurantketten zeigen, die auch bei uns bekannt sind, allerdings keine Filiale in Frankfurt haben. Ich wählte das Restaurant aus, weil ich hier wusste, dass die Burger gut sind und es schnell geht. Letzteres war wichtig, denn wenn wir Hunger haben, kann es ganz schnell auch ungemütlich werden 😉 
So schleppte ich ihn also zu Peter Pane, deren Filiale direkt am Hauptbahnhof ist. So mussten wir also nicht lange herumsuchen, bis wir etwas Essbares zwischen die Zähne bekamen. Mein Freund wählte einen Burger von der aktuellen Saisonkarte und ich entschied mich für einen Spinatsalat mit Mango-Chutney und gegrillter Hähnchenbrust. Alles in Allem war das Mittagessen lecker, jedoch noch steigerungsfähig. 

Nachdem wir den Tag damit verbrachten, durch die Stadt zu laufen und uns ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen, hatte ich für unser Abendessen ein interessantes Restaurant ausgewählt, welches gute Bewertungen hatte und mich von der Aufmachung deren Website angesprochen hat. Es nannte sich MA’LOA POKÉ BALL und war ganz in der Nähe unserer Unterkunft. 

Das Konzept dieses Restaurants ist relativ einfach zu verstehen. Zu Essen gibt es hier, wie der Name schon sagt, verschiedene Bowls, die nach einem bestimmten Baukastenprinzip zusammengestellt werden. Immer enthalten ist eine Basis (meist Kohlenhydrate) bestehend aus Reis, Nudeln oder Zoodles. Hinzu kommen Proteine wie Thunfisch, Lachs, Garnelen oder Tofu, die von diversen Toppings wie Samen, Nüsse, Früchte oder Gewürze aufgepeppt werden. Am Schluss kann man sich für eine unter einer große Auswahl an Soßen entscheiden. Ich hatte eine Bowl mit Zoodles, Edamame, Garnelen und Ananas an einer würzigen und gleichzeitig leichten Soja-Lime-Soße. Das Restaurant ist zwar eher auf Laufkundschaft ausgerichtet und sehr klein, dennoch waren unsere Bowls sehr lecker und die Bedienung super freundlich.

 

Am zweiten Tag stand Shopping auf dem Plan und so schlenderten wir den gesamten Vormittag auf dem Ku’damm umher Mittags kehrten wir ins Spreegold ein, deren Restaurant sich nun im neuen Einkaufskomplex BIKINI BERLIN befindet. Hier gab es einen Salat mit Ziegenkäse und Walnüssen. Das Spreegold ist sowohl für ein Frühstück, ein Mittagessen, einen Nachmittagskaffee oder aber für das Abendessen mit anschließendem Cocktailtrinken empfehlenswert. Man sitzt sehr gemütlich, kann auf den Ku’damm blicken und wird freundlich bedient. Auch die Preise sind sehr angemessen. 

Abends wollte ich für uns etwas Besonderes heraussuchen und so suchte ich auf TripAdvisor nach einem Fischrestaurant. Mein Freund und ich essen beide gerne Fisch und somit sind unsere Ansprüche an die Qualität von Fisch auch relativ hoch. Ich wurde fündig und war zunächst etwas skeptisch, was sich jedoch sofort änderte, als wir das Restaurant betraten. Es war ziemlich voll und wir hatten wirklich Glück, noch einen letzten Platz zu bekommen. Das Konzept des Restaurants ist zunächst vielleicht ein bisschen ungewöhnlich aber im Nachhinein wirklich genial. Die Vorspeisen können à la Carte bestellt werden und für den Hauptgang geht man an die Fischtheke, wird beraten und wählt dann die Fischsorte und das Gewicht, sowie die Beilagen aus. Diese werden einem sodann an den Tisch gebracht und was soll ich sagen? Es war der HAMMER! 
Natürlich sind die Preise für die Gerichte etwas höher aber es war absolut jeden Cent wert. 
Mein Freund wählte eine Fischsuppe und ich einen Lachstartar auf Gurkensalat als Vorspeise. Beides war extrem lecker.
Für den Hauptgang entschied sich mein Freund für Pulpo und Jakobsmuscheln, ich wählte Lachs, Bachforelle und ebenfalls eine Jakobsmuscheln. 
Die Gerichte waren super lecker und wir befanden uns anschließend im Food-Himmel. Ihr müsst unbedingt ins SEASIDE gehen, wenn ihr Fisch-Fans seid und gut essen möchtet. Reserviert jedoch dringend einen Tisch, denn es ist meist gut besucht. 

Am nächsten und somit letzten Tag unserer Berlinreise wollte ich meinem Freund noch einmal etwas Besonderes zeigen. Auch hier meinte es das Wetter sehr gut mit uns und so besuchten wir am Vormittag das Museum THE STORY OF BERLIN auf dem Ku’damm. Am Nachmittag unternahmen wir eine wirklich sehr schöne Bootstour durch das Regierungsviertel und die Museumsinsel, die jedes Mal aufs Neue interessant für mich und einfach nur schön ist.
Natürlich waren wir am Abend auch wieder auf der Suche nach etwas Essbarem. Diesmal entschieden wir uns erneut für das Spreegold, um deren Abendkarte auszuprobieren. Mein Freund als Burgerfan entschied sich für einen riesigen Burger mit Süßkartoffelpommes und ich wollte erneut Fisch und Salat essen (da ich noch voll vom Mittagessen im KADEWE war). Alles in Allem war es wirklich sehr lecker und preislich absolut in Ordnung. 

Wenn ihr also auf der Suche nach leckeren Restaurants in Berlin seid, so hoffe ich, dass ich euch mit meinen Empfehlungen etwas inspirieren konnte. 

Habt ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen. 

Eure Carina