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Vegan-Challenge – gesund und fit ins neue Jahr

Hallo ihr Lieben,

in meinem letzten Beitrag habe ich es ja bereits angekündigt, dass ich gemeinsam mit meinem Freund eine kleine vegan-challenge begonnen habe. Vermutlich fragt ihr euch jetzt, wieso auch ich bei diesem „Hype„, dem „Wahnsinn“ oder diesem „Quatsch“ mitmachen muss. Ehrlich gesagt habe ich auch immer so reagiert, wenn mir jemand erzählt hat, dass er vegan lebt. Für mich kam das auf gar keinen Fall in Frage, denn ich trinke viel zu gerne Milch, esse super gerne Fisch und kann einfach nicht auf meinen körnigen Frischkäse verzichten. Somit war das Thema vegan für mich auch immer ganz schnell abgehakt. Ich habe außerdem auch nicht ganz verstehen können, warum man komplett auf tierische Produkte verzichten soll. 

Als Foodbloggerin beschäftige ich mich aber gerne mit Foodtrends, Ernährungsweisen und guten und gesunden Lebensmitteln. Auch sehe ich mir ganz gerne Dokumentationen über Essen, Ernährung und Lebensmittelverarbeitung an. So bin ich zwangsweise auch auf Dokumentationen gestoßen, die sich mit dem Veganismus und Vegetarismus beschäftigen. Vor ein paar Monaten habe ich mir dann eine ziemlich schockierende Dokumentation angeschaut, die sich vor allem mit den gesundheitlichen Auswirkungen unseres übermäßigen Fleischkonsums und der Art und Weise, wie wir mit den Tieren umgehen, die anschließend auf unseren Tellern landen, beschäftigt. Der Grund dafür, weshalb ich mir diese Dokumentation auch bis zum Ende anschaute lag darin, dass es mir im letzten Jahr gesundheitlich nicht gut ging. Ich stellte mir die Frage, inwiefern dies vielleicht mit meiner Ernährung zusammenhängen könnte und ob man mit der richtigen Ernährung dazu beitragen kann, sich gesund und fit zu fühlen.

Die Dokumentation zeigte mehrere schwerkranke Patienten, die täglich Unmengen an heftigen Medikamenten zu sich nehmen mussten und ohne diese Medikamente kaum vor die Tür gehen konnten. Auch wurden die Ernährungsgewohnheiten dieser Menschen vorgestellt, zu welchen eine beachtliche Menge an Fleisch – nahezu in jeder Mahlzeit – und eine Menge Milchprodukte zählten. Im weiteren Verlauf der Dokumentation wurden diese schwerkranken Patienten bei der Umstellung ihrer Ernährung auf rein pflanzenbasierte, also vegane Ernährung, begleitet. Innerhalb weniger Wochen berichteten die Patienten, dass es ihnen gesundheitlich so viel besser gehe und sie schon nach wenigen Monaten fast gänzlich auf ihre schweren Medikamente verzichten könnten. Selbstverständlich mag der Inhalt solcher Dokumentationen verzerrt, übertrieben dargestellt oder immer aus einer bestimmten Perspektive gezeigt werden. Dennoch hat es mich schockiert, welche Auswirkungen Lebensmittel auf unseren Körper haben können.

Durch den frühen Krebstod meiner Eltern habe ich mich sowieso damit auseinandergesetzt, welche Lebensmittel gut für unseren Körper sind und welche eher schädlich sind. Welche Zusätze unserer Nahrung beigemischt werden und wie insbesondere mit den Tieren umgegangen wird, die wir essen. Nicht umsonst sagte bereits Hippocrates: „Let food be thy medicine and medicine be thy food“. Ich finde, dass sehr viel Wahrheit in dieser Aussage steckt. 

Veganismus kam für mich bisher nicht infrage, weil mir tierische Produkte einfach viel zu gut schmecken und ich immer dachte, dass es eine erhebliche Einschränkung bedeuten würde, wenn ich mich vegan ernähre. Nach dieser Dokumentation jedoch, ließen mich unsere Ernährungsgewohnheiten nicht mehr los und so beschloss ich, den begangen Lebensstil zumindest in Bezug auf meine Ernährung auszuprobieren. Umso mehr freute ich mich natürlich, als mein Freund mir sagte, dass er das gemeinsam mit mir durchziehen möchte, denn auch er möchte seinen Fleischkonsum verringern und schauen, welche Auswirkungen die vegane Ernährung auf seinen Körper hat. 

Wir werden uns also in den nächsten vier Wochen rein pflanzlich ernähren und euch hier auf dem Laufenden halten. Von unseren Freunden und Familien haben ebenfalls Zuspruch und Unterstützung in Form von tollen Kochbüchern und Lebensmittelpaketen erhalten, sodass wir für die nächste Zeit bestens ausgestattet sind. 

Habt ihr Erfahrung mit veganer Kost, dem veganen Lebensstil oder aber leckeren Rezepten? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen, Anregungen, Ideen etc. mit mir teilt und mir schreibt.

Jetzt wünsche ich euch aber zunächst eine schöne Restwoche. Bleibt gesund!